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Abschleppkosten:

Sollte Ihr Fahrzeug durch den Unfall nicht mehr fahrbereit sein, so sind auch die Abschleppkosten durch die gegnerische Versicherung zu ersetzen. Diese sind konkret nachzuweisen. Bei den Abschleppkosten ist jedoch die Schadensminderungspflicht zu beachten. Dies bedeutet, dass die anfallenden Kosten angemessen sein müssen. Mithin kann nicht verlangt werden, dass das Fahrzeug über mehrere 100km bis zum Wohnort abgeschleppt wird. Hier muss auch die nächste, geeignete, zuverlässige Fach,- Vertragswerkstatt  – nach Wahl - reichen. Sie brauchen es also nicht hinzunehmen, dass Ihr Auto zu einer „Hinterhofwerkstatt“ gebracht wird.

Bei einem offensichtlichem Totalschaden sind nur die Kosten bis zum nächsten Schrottplatz erstattungsfähig.

Wenn nach einem Verkehrsunfall das Fahrzeug nicht von einem gewerblichen Unternehmen abgeschleppt wird, sondern durch Angehörige oder einen Freund, so kann dies nicht zu Lasten des Schädigers gehen. Nach dem normativen Schadenbegriff ist auch ein derartiges freiwilliges Handeln zu entschädigen. Die Schadenersatzleistung ist nach Billigkeit gemäß § 315 BGB zu bemessen. In Van-Bühren, S. 80, hat Lemke zu Recht den Vorschlag gemacht, dass diese Tätigkeit mit 50 % der gewerblichen Kosten zu vergüten und dieser Betrag als Schaden anzusetzen ist.

 

Rechtsanwalt Lars Kasulke
webmaster@unfall-recht.de